Proben

Probentermine und Sängerraum

Der Sängerraum befindet sich im Gebäude der Tourist-Information Züschen und dem “Haus des Gastes” mitten im Ortskern von Züschen. Dieser Raum wurde in den Jahren 1992 und 1993 in einer Zusammenarbeit zwischen Stadt Winterberg und dem MGV „Sangesfreunde“ auf das vorhandene Gebäude aufgestockt. So entstand ein ca. 120 qm großer sehr gemütlicher Sängerraum mit Toilettenanlagen.

Probentermine:

Gemischte Chorabteilung: alle 14 Tage Montags von 20,00 Uhr bis 22,00 Uhr
MGV “Sangesfreunde”: jeden Freitag von 20,00 Uhr bis 22,00 Uhr

Erläuterungen zur Entstehung des Sängerraumes

Seit der Gründung unseres Vereins im Jahre 1951, war die Gaststätte unseres 1. Vors. Josef Völlmecke und seines Nachfolgers lngo Enselmann Vereins-und Probelokal. Durch den immer stärker werdenden Fremdenverkehr, war ein ungestörtes und kontinuierliches Proben im Lokal immer schwieriger geworden. Nachdem im Jahre 1975 die Gemeinde Züschen einen neuen Kindergarten errichtet hatte, konnten die Räume im alten Kindergarten vom Chor genutzt werden. Bis 1991 wurden in diesen Räumen die Chorproben abgehalten. In diesem Jahr entstand für die Stadt Winterberg, zu der Züschen seit der kommunalen Neugliederung gehört, eine neue Situation. Immer mehr Asylsuchende mussten von den Städten und Gemeinden untergebracht werden, so dass sich die Stadt veranlasst sah, die Räume welche vom Chor genutzt wurden, für diesen Zweck auszubauen.

Der Verein musste also die Räume verlassen. Nach langem Suchen wurde in der ehemaligen Gaststätte ,,zum Hühnerheinz“ eine Bleibe gefunden. Dies konnte jedoch nur ein vorübergehendes Provisorium sein. Durch diese, für die Zukunft ungeklärte Raumfrage, entstand Unruhe und Disharmonie und die viel gerühmte Sängerfreundschaft hatte über mehrere Monate hinweg nicht unbeträchtlichen Schaden genommen. Es musste also gehandelt werden. Das Dach des alten Kindergartens, der im Besitz der Stadt ist, musste saniert werden.

Vom Verein wurden in diesem Zusammenhang Überlegungen angestellt, das Gebäude stattdessen aufzustocken und den somit geschaffenen Raum als Proberaum zu nutzen. Mit der Stadtverwaltung wurden aus diesem Grund intensive Verhandlungen geführt, die auch zu einem guten Abschluss kamen. Die Vereinsmitglieder verpflichteten sich, je 80 Stunden unentgeltlich am Bau zu leisten und die Stadt stellte einen beträchtlichen Zuschuss zur Verfügung. Dafür sei an dieser Stelle nochmals ein aufrichtiges Danke gesagt. Dank gebührt auch den damaligen Stadtvertretern, die am Zustandekommen dieses Projektes maßgeblichen Anteil hatten.

Auch Züscher Unternehmer haben den Verein bei dieser Maßnahme dankenswerter Weise unterstützt. Durch tatkräftige Mitarbeit vieler Helfer, konnte der Aufbau innerhalb eines halben Jahres fertiggestellt werden. Durch einen langfristigen Nutzungsvertrag mit der Stadtverwaltung Winterberg, sind die Weichen für ein erfolgreiches Weiterbestehen des Vereins gestellt worden. Im Rahmen einer eindrucksvollen Feierstunde wurden im Beisein aller Züscher Vereinsvorstände, dem Bürgermeister Herrn Bernd Braun, dem Stadtdirektor Herrn Hans Richard Kick im Dezember 1992 die Räumlichkeiten ihrer Bestimmung übergeben. Den kirchlichen Segen erteilte der langjährige Pfarrer der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, Herr Johannes Schwarte. Ein herzliches Vergelts Gott, sei an dieser Stelle Pfarrer i.R. Johannes Schwarte gesagt, der den Verein in all‘ den langen Jahren seines Wirkens in Züschen, wohlwollend begleitet hat.